Als bauliches Schelmenstück wurde der Wartturm auf der höchsten Erhebung des Ortes 1835 erbaut. Die Turmhöhe entspricht seinem Umfang.

Ein Wegweiser ist der Wartturm nicht mehr. Er steht im Wald hinter dem Nieskyer Eisstadion und gibt sich Besuchern erst spät zu erkennen. Mittlerweile sind die Bäume so hoch gewachsen, dass es keine Aussicht mehr auf die Stadt und ihre Umgebung gibt. Wegen der vielen Nadelbäume rund um den Turm, gibt’s selbst im Winter kaum freie Sicht. Durch die lichten Baumkronen sind die ehemaligen Sichtachsen nur noch andeutungsweise zu erkennen. 

Der erste Turm war aus Holz und wurde bei einem Sturm 1833 zerstört. 1835 wurde er durch den heutigen steinernen Turm ersetzt.