1741 eine Gruppe von böhmischen Religionsflüchtlingen bittet die Brüdergemeine in Herrnhut um die Möglichkeit, einen Gemeinort anzulegen.
1742 Siegmund August von Gersdorf stellt einen Siedlungsplatz auf seinem Gut zur Verfügung. Am 8. August findet die Grundsteinlegung der drei ersten Häuser statt. Johann Raschke wird zum Vorsteher der Gemeinde berufen.
1743 erstes Begräbnis und Anlage des Gottesackers
1745 auf dem Platz wird ein Holzgerüst mit der ersten Nieskyer Glocke errichtet
1746 Grundsteinlegung des "Alten Pädagogiums" (heute Stadtbibliothek)
1748 Verhandlungssprache in Niesky wird deutsch
1751 das "Pädagogium" (höhere Schule mit Internat) wird eingerichtet
1752 Grundsteinlegung des "Brüderhauses"
1754 kirchliche Selbständigkeit Nieskys durch Abtrennung von der Parochie Hähnichen
1756 Einweihung des ersten Betsaals
ab 1770 Ausgestaltung der Parkanlagen Monplaisir, Heinrichsruh, Astrachan und Schwesternplantage
1814 "Rutschbahn" vor dem Sonnenhügel wird angelegt
1815 Niesky kommt mit einem Teil der Oberlausitz von Sachsen nach Preußen
1821 Schüler des Pädagogiums turnen im Park Monplaisir
1835 Errichtung des "Warttums". Johannes Ehregott Christoph legt mit dem Kauf einer Kupferschmiede den Grundstock für die spätere Firma Christoph & Unmack (heute Waggonbau Niesky)
1842 Anlässlich der 100-Jahrfeier erscheint erstmals der "Herrnhuter Stern"
1864 Das neue Pädagogium wird gebaut
1874 Eisenbahnanschluss an die Linie Kohlfurt-Falkenberg
1875 Bau der neuen Kirche und Abriss des ersten Betsaals
1883 Hermann Plitt zieht mit den Diakonissen von Gnadenfeld nach Niesky
1897 Wasserturm und Wasserleitungen werden gebaut
1900 Einweihung der Landeskirche, heute Christuskirche
1909 Badeanstalt (Waldbad) wird eröffnet
1924 Renovierung des Großen Saales zum 50-jährigen Bestehen
1935 Niesky bekommt Stadtrecht
  Einweihung der Katholischen Kirche, (ein Holzbau der Firma Christoph & Unmack)
1939 im Pfarrhaus wird ein feuersicheres Archiv eingebaut
1943 Die strenge Trennung zwischen Brüder - und Schwesternseite wird aufgehoben
1945 Das Zentrum wird fast vollständig in den letzten Kriegswochen zerstört
1953 die letzten Ruinen am Platz werden abgetragen, das Pfarrhaus kann wieder bezogen werden
1957 Festtage in Niesky zu 500 Jahre Brüderunität, da der Saal in Herrnhut noch nicht wieder aufgebaut ist,
Brüderischer Bläsertag der östlichen Gemeinden
1959 Umbettung der gefallenen sowjetischen Soldaten vom Zinzendorfplatz auf den unteren Teil des Gottesackers
1964 Die Baulücken am Platz werden mit Neubauten geschlossen
1975 100-jähriges Jubiläum der Kirche
1981 Im Rahmen eines "Sonderbauprogrammes" der DDR wird die Kirche außen und innen renoviert
1983 die Firma Eule aus Bautzen baut eine neue Orgel im Kleinen Saal
1989 Friedensgebete und Demonstrationen bestimmen das tägliche Leben
1991 Erster gesamtdeutscher Bläsertag nach der Wiedervereinigung in Niesky
2001 Renovierung der Marcussen-Orgel im Großen Saal
2002

Im Rahmen der 300-Jahrfeier der Geburtstage von Gersdorf und Raschke wurde vor der Kirche der Gedenkstein für den ersten Betsaal enthüllt

2005 Große Sanierung am Kirchendach
2009 Feierlichkeiten zum 300. Geburtstags des ersten Südafrika-Missionars Georg Schmidt
2011 34. Brüderischer Bläsertag